Liebe Freunde und Mitglieder der Jungen Union,
heute seid Ihr alle aufgerufen als Demokraten aufzustehen und zu protestieren! Wie kurzfristig gestern Abend bekannt wurde, hat der Berliner Innensenator Körting (SPD) entschieden, dass die Berliner Polizei für die Sicherheit der NPD bei ihrem Bundesparteitag in Reinickendorf garantieren kann. Sicherheitsbedenken, die bei Aufführungen der Deutschen Oper angeblich massiv vorlagen, spielen in Reinickendorf anscheinend keine Rolle! Unfassbar, was für einen inkonsequenten und fahrlässig handelnden Innensenator Berlin doch (noch) hat!
Somit werden heute hunderte rechtsextreme Anhänger und Delegierte der NPD ihren Bundesparteitag im Fontane-Haus im Märkischen Viertel abhalten. Dagegen wehren wir uns mit allen Kräften. Unser Bezirk darf nicht Plattform für rechtsextreme Kräfte werden. Wie unsere Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura schon richtig sagte, dürfen die Rechtsextremen Anhänger nicht soziale Ängste als Nährboden für rechte Parolen und vermeintlich deutsch-rassische Gesinnung missbrauchen. Bis heute haben wir es mit vereinten Kräften geschafft in unserem Bezirk sowohl von links als auch von rechts Extremisten fern zu halten.
Ich rufe Euch alle persönlich auf, heute um 11 Uhr ins Märkische Viertel zu kommen und gegen den NPD-Bundesparteitag in Reinickendorf, in unserer Berliner Hauptstadt friedlich zu demonstrieren. Lasst uns ein deutliches Zeichen setzen, dass wir rechtsextreme Tendenzen von Anfang an bekämpfen und nicht unserer Mitte dulden! Die Demonstration findet vor dem Fontane-Haus statt, kann aber kurzfristig auch auf den Wilhelmsruher Damm verlegt werden. Es wird nicht schwer sein die friedliche Menge zu verfehlen. Den genauen Standort und Treffpunkt könnt Ihr auch direkt bei mir unter 0179-1207088 erfragen. Ich hoffe wir sehen uns,
Euer
Lorenz Weser
Kreisvorsitzender
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| Lorenz Weser, 11.11.2006 |
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