Der Jungen Union Deutschlands steht in Augsburg unter dem Motto ‚Politik neu begründen’ ein ereignisreicher Deutschlandtag ins Haus. Ich freue mich, dass die Junge Union vom 21. bis 23. Oktober 2005 die Gelegenheit hat, mit vielen hochkarätigen Gästen zu diskutieren. Herzlich können wir prominente Redner wie die CDU-Vorsitzende und künftige Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB, den CSU-Vorsitzenden und dem bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber MdL, den Bundestagspräsidenten Dr. Norbert Lammert MdB, den ehemaligen Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz MdB, Bundesfinanzminister a. D. Dr. Theo Waigel, den CSU-Generalsekretär Dr. Markus Söder MdL und den Chef der bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Erwin Huber MdL, in der Kongresshalle begrüßen.
Inhaltlicher Mittelpunkt wird die Diskussion des Positionspapiers des JU-Bundesvorstandes über die künftige Vermittlung der Werte und Konzepte von CDU und CSU sein. Es wird um die Frage gehen, wie es der Union nach dem Wahlergebnis vom 18. September wieder gelingen kann, bürgerliche Mehrheiten zu erringen. Ebenfalls wird es entscheidend sein, den Menschen die Notwendigkeit der anstehenden Reformen zu verdeutlichen, ohne ihre Ängste zu übergehen. Es muss klar werden, dass Reformen kein Selbstzweck sind, sondern einem Ziel folgen und auf einem festen Wertefundament wurzeln.
Deswegen wird sich die Junge Union auf ihrem Deutschlandtag konstruktiv an der Reformdebatte beteiligen. Ein wichtiges Augenmerk wird dabei auf den Interessen unserer Generation liegen. Deswegen muss auch in der bevorstehenden Großen Koalition der Reformkurs der Unionsparteien unter einer Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel konsequent fortgeführt werden.
Insgesamt können die rund 1.000 Delegierten und Gäste in Augsburg drei spannende Tage erwarten. Die Junge Union wird sich auf ihrem Deutschlandtag als Reformmotor für die gesamte Union präsentieren.
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| Georg Milde, 20.10.2005 |
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