Besuch Papst Benedikts XVI.: Aufbruch und Hoffnung
JU-Chef Philipp Mißfelder zum Beginn des XX. Weltjugendtages in Köln und zum Besuch des Papstes

Die Junge Union Deutschlands freut sich auf den Weltjugendtag in Köln, der erstmals in Deutschland stattfindet und zu dem über eine Millionen Pilger und Besucher aus allen Teilen der Welt nach Köln reisen werden. Der Weltjugendtag, der von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen wurde und erstmals am Palmsonntag des Jahres 1986 in Rom stattfand, hat sich zu einem weltumspannenden mächtigen Zeugnis des Glaubens entwickelt.

Die Impulse, die von diesem Treffen ausgehen, werden ein Zeichen in unserem Land setzen. Denn gerade in Deutschland bekennen sich immer weniger Menschen zum christlichen Glauben. Die Bedeutung zentraler christlicher Feiertage ist vielfach nicht mehr präsent, und der Religionsunterricht wird zunehmend ins Abseits gestellt. Dem steht die Sehnsucht unserer Generation nach Werten und Orientierung gegenüber, die immer mehr Menschen von neuem öffentliches Zeugnis von ihrem Glauben ablegen lässt. Dabei war die Wahl des Deutschen Josef Kardinal Ratzinger zu Papst Benedikt XVI. für die Kirche in Deutschland ein wichtiger Impuls. Wir freuen uns deshalb sehr, dass die erste Auslandsreise seines Pontifikats Benedikt XVI. in sein Heimatland führt.

Da ein Treffen wie der Weltjugendtag nicht ohne freiwilliges Engagement und viele Helfer organisiert und durchgeführt werden kann, beteiligen sich zahlreiche Mitglieder der Jungen Union Deutschlands an der Organisation dieses größten Pilgertreffens der Welt. Der XX. Weltjugendtag soll bei allen Besuchern und Beobachtern einen tiefen Eindruck hinterlassen und ihnen neue Hoffnung und Kraft für ihren Glauben geben.

Georg Milde, 16.08.2005
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