Im modernen Medien-Zeitalter werden in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie im alltäglichen Sprachgebrauch von Jugendlichen und Erwachsenen vermehrt Begriffe aus dem Englischen in die deutsche Sprache übernommen. Englisch ist Weltsprache und man obligatorisch. Wir fragen uns aber dennoch: Gibt es eine "Verenglischung" der deutschen Sprache?
Aus diesem Grund veranstaltet die Junge Union Reinickendorf einen Diskussionsabend zu dem Thema "Verkommt Deutsch zur Regionalsprache?". Interessierte Jugendliche und Erwachsene sowie Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen! Die Veranstaltung findet
am Freitag, 20. August 2004,
um 19.30 Uhr
im JU-Club, Alt-Reinickendorf 38 (Gartenhaus),
13407 Berlin, U8 Paracelsusbad,
statt.
Als Referenten werden an diesem Abend Herr Dr. Kurt Gawlitta, 1. Vorsitzender der Regionalgruppe Berlin/Potsdam des Vereins Deutsche Sprache sowie sein Stellvertreter Herr Professor Hermann Dieter erwartet. Mit Hilfe der Referenten soll in Form einer Diskussionsveranstaltung u.a. die Frage geklärt werden, ob Verständigung und Informationsaustausch überhaupt noch ohne englische Begriffe möglich ist, bzw. wie die Deutsche Sprache gewahrt werden kann.
Weitere Informationen zu den Referenten vom Verein Deutsche Sprache e.V.:
Dr. phil. Kurt Gawlitta, geb. 1941 in Einbeck, Jurist und Erziehungswissenschaftler, wohnhaft in Berlin seit 1975, tätig in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport, verheiratet, zwei erwachsene Söhne, VDS-Mitglied seit 1999, Regionalvorsitzender seit September 2000.
Prof. Dr. rer. nat. Hermann H. Dieter, geb. 19.01.45 in Spaichingen bei Rottweil, aufgewachsen in Tübingen, Biochemiker. Seit 1986 als Toxikologe am Bundesgesundheitsamt (1994 aufgelöst) und seitdem am Umweltbundesamt jeweils im Bereich Trinkwasser tätig. VDS-Mitglied seit Mitte 1998.
Verein Deutsche Sprache e.V. im Internet: www.vds-ev.de
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| Andrea Blankenburg, 15.08.2004 |