Der eine nennt es "widerwärtig", der andere "unerträglich", nicht wenige verweisen auf eventuelle rechtliche Konsequenzen. Die Rede ist von den erneuten innerparteilichen Angriffen auf unseren Fraktionsvorsitzenden im Berliner Abgeordnetenhaus, Dr. Frank Steffel.
Das Fünf-Punkte-Papier unseres "Parteifreundes" Karl-Georg-Wellmann und die abscheulichen Gerüchten um Dr. Steffels berufliches und privates Leben haben nun das Fass zum Überlaufen gebracht. Das Papier ist erneut kein konstruktiver Vorschlag, die Berliner Union oder gar die Stadt voran zu bringen. Eine Aneinanderreihung von abstrusen Vorwürfen und Unterstellungen ersetzt niemals eine sachliche Debatte!
Kein Mensch würde behaupten, Dr. Steffel hätte in seinem Fraktionsjob alles richtig gemacht. Aber Kritik muss konstruktiv und intern geäußert werden. Vielmehr verfestigt sich bei mir der Eindruck, als würde die Berliner CDU von - verzeiht mir die deutliche Ausdrucksweise - gewissenlosen und machtgeilen Altfunktionären heimgesucht.
Selbst die nicht unbedingt Dr. Steffel-freundliche Berliner Presse zeigt sich in den Kommentaren und Artikeln der letzten Tage irritiert.
Niemals dürfen gerade wir als junge CDU-Mitglieder vergessen, worum es geht. Nämlich um nichts weniger als die Zukunft der Berliner Union und unserer Stadt. Der Erneuerungsprozess darf nicht sterben! Niemals darf es ein Zurück in Zeiten geben, die Skandale wie die um die Berliner Bankgesellschaft, ermöglicht haben.

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| Johannes Eydinger, 30.11.2002 |