Fröhliche Weihnachten, Saddam!
Merry Christmas, Saddam!
Joyeux Noël, Saddam!
Vrolijk Kerstfeest, Saddam!
Buon Natale, Saddam!
God Jul, Saddam!
Boas Festas, Saddam!
Feliz Navidad, Saddam!
Das Kultbild fand jetzt schon den Weg auf die Homepage des Satiremagazins des NDR, extra3. Einfach auf den Link "Weihnachten bei extra 3" klicken und staunen.
Zur Festnahme Saddams erschien auch eine Presseerklärung des stellvertretenden Bundesvorsitzenden und außenpolitischen Sprechers der Jungen Union Deutschlands, André Stolz:
Junge Union: Saddams Gefangennahme ist Signal für Menschenrechte und Frieden
Die Junge Union freut sich mit dem irakischen Volk über die Gefangennahme von Saddam Hussein. Der gestürzte Diktator hat mehr als 30 Jahre lang sein Volk unterdrückt und die Menschenrechte mit Füßen getreten. Seine Verhaftung nach Monaten eines würdelosen Versteckspiels eröffnet nun endlich die Möglichkeit, Saddam Hussein für seine zahllosen Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen.
Diese Perspektive ist ein weiterer großer Erfolg für die Idee der Menschenrechte nach den UN-Sondertribunalen zu Ruanda und dem ehemaligen Jugoslawien und der Einrichtung eines Internationalen Strafgerichtshofes. Die Verhaftung von Saddam zeigt einmal mehr den großen zivilisatorischen Fortschritt, dass auch politische Verbrechen heute nicht mehr ungesühnt bleiben.
Für den geschundenen Irak und seine Bevölkerung bedeutet das Ende des "Mythos" Saddam, dass die Nachkriegszeit und vor allem der Aufbau des Landes wirklich beginnen. Die Menschen können sich nun ohne Angst der Errichtung einer neuen Ordnung zuwenden und zu einem Vertrauen in die Zukunft finden, das über 30 Jahre lang durch Terror und Tyrannei erstickt war.
Es ist zu hoffen, dass nun ein neuer Abschnitt der Entwicklung des Irak beginnt und eine positive Entwicklung zu Stabilität und Rechtsstaatlichkeit einsetzen wird. Ein erfolgreicher Übergang zu einem zukunftsfähigen und erfolgreichen Gemeinwesen ist nicht nur dem irakischen Volk zu wünschen, sondern liegt im Interesse aller Staaten der Region und auch der Europäischen Union, der nicht an einem dauerhaften Krisenherd im Nahen Osten gelegen sein kann.
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| Johannes Eydinger, 16.12.2003 |