Mehr Geld in Bildung investieren!
Zur aktuellen Diskussion über die Hochschulpolitik erklärt der Chef der JU-Bildungskommission, Tom Zeller:

Mehr Geld in Bildung investieren! Im Rahmen des Generationenvertrages muss wesentlich mehr als bisher in die Spitzen-Ausbildung junger Menschen investiert werden. Seit 1999 fließt mehr Geld in den Zinsdienst des Bundes als in Forschung, Bildung und Infrastruktur.

Wir fordern: Es soll stärker in die Zukunft, also in die junge Generation, investiert werden. Die zukünftige Arbeitslast wird, da es immer weniger Deutsche gibt, auf weniger Schultern verteilt werden müssen; deshalb brauchen wir besser ausgebildete Studenten. Die Situation, die wir zur Zeit an den Hochschulen vorfinden, ist nicht mehr tragbar.

Unser Land braucht endlich eine Diskussion über Inhalte der Hochschulausbildung und über bessere Rahmenbedingungen. Es ist nicht entscheidend, ob Studienabschlüsse Bachelor, Master, Magister oder Diplom heißen. Viel wichtiger sind Qualitätsstandards, mehr Wettbewerb um die besten Studenten und Professoren sowie eine Stärkung der Hochschulautonomie. Dies bedeutet zum Beispiel die Abschaffung der ZVS und der Hochschulrahmengesetzgebung. Auch eine stärkere Europäisierung durch Modularisierung der Studienabschnitte sowie einer Verbreiterung des European-Credit-Point-Systems ist notwendig.

Ebenso sind Studiengebühren, die den Hochschulen und somit den Studenten zu gute kommen, notwendig. Wir als junge Generation sind bereit, unseren Beitrag zu leisten – jetzt ist die ältere Generation am Zuge!

Georg Milde, 02.10.2003
Sitemap Mitmachen! Kontakt
zur Übersicht Artikel drucken zum Anfang