1000 Kreuze für das Leben
Demonstration auf dem Alexanderplatz gegen Abtreibung / Fakten zur wieder aufflammenden Debatte

Am heutigen Samstag trafen über 1000 Menschen auf dem Alexanderplatz zusammen um der im vergangenen Jahr in Deutschland getöteten ungeborenen Kinder zu gedenken.

Im Anschluss an die vom Bundesverband Lebensrecht organisierte Kundgebung zog die Menge betend in einem Trauermarsch zur St.-Hedwigs–Kathedrale, wo die sehr erfolgreiche Aktion mit einem ökumenischen Gottesdienst abgeschlossen wurde.

Vertreten waren mehrere Verbände und Initiativen, die sich dem Schutz des ungeborenen Lebens und der Betreuung von Frauen, die nach einer Abtreibung leiden, verpflichtet fühlen.

Die im letzten Jahr offiziell gemeldeten 124.023 Abtreibungen, die zu 90 Prozent vom Steuerzahler finanziert wurden, sind kein hinnehmbarer Zustand. Die Rahmenbedingungen für das Leben müssen deutlich verbessert werden, um gerade werdenden Müttern, die unter Druck stehen, die Chance geben zu können, sich für ein Kind zu entscheiden.

Die Junge Union Reinickendorf bedankt sich beim stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU–Bundestagsfraktion, Wolfgang Zöller, der sich mit seinem „Füßchen-Anstecker“ uneingeschränkt zum Schutz des ungeborenen Lebens bekennt, und die 1000-Kreuze-Aktion durch ein herzliches Grußwort unterstützt hat.

Innerhalb der Union bildet die CDL eine Initiative, die den Lebensschutz in Deutschland verstärken und weiterentwickeln will.

Lukas Wiesenhütter, 26.09.2006
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