Die Deutsche Oper und ihre Intendantin, Kirsten Harms, gaben nun bekannt, dass es keine weitere Aufführung der Mozart-Oper „Idomeneo“ geben wird. Die zuletzt im Jahre 2004 aufgeführte Inszenierung wird aus Furcht vor dem Islam aus dem Programm genommen.
Der Islamratsvorsitzende Ali Kizilkaya setzte dramaturgische Veränderungen am Stück voraus, damit religiöse Gefühle von Anhängern des Islams nicht verletzt würden. In der letzten Szene der Oper wird nämlich Kritik an den Religionen geübt, wobei der Darsteller nach und nach die Köpfe von Poseidon, Jesus, Buddha und Mohammed aus einem Sack zieht.
Dieses führt nach einer Sicherheitsanalyse zu einem unkalkulierbaren Risiko durch islamistische Kräfte.
Die Selbstzensur gleicht einer Aufgabe der Meinungsfreiheit. Dieses ist ein verheerendes Signal an die Welt. Ist es Künstlern in Deutschland nicht mehr möglich frei Kritik zu üben, so befinden wir uns auf einem Weg der blinden Akzeptanz. Terror, Hass und Gewalt werden somit akzeptiert, wenn sie in Zusammenhang mit dem Islam stehen.
Ist das Deutsche Volk bzw. sind die berliner Bürger nicht bereit das Recht auf eine freie Meinungsäußerung zu verteidigen und somit auch dem Willem der Mehrheitsgesellschaft Ausdruck zu verleihen. Ein friedliches miteinander von verschiedenen Kulturen kann nicht dazu führen, dass zivilisatorische Errungenschaften, welche darüber hinaus im Grundgesetz verankert und garantiert werden (Meinungs -und Pressefreiheit) auf Grund von falsch verstandener Toleranz und Konfliktscheue keinen Bestand mehr in unserer Gesellschaft bzw. auch im kulturellen Bereich mehr haben sollen.
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| Sven Cybulski und Florian Maier, 26.09.2006 |